Bessa, Carla

© Transit Verlag

Carla Bessa wurde in Rio de Janeiro geboren und lebt heute in Berlin. Urubus (Transit) hat in Brasilien zwei renommierte Literaturpreise erhalten. Die Übersetzung aus dem brasilianischen Portugiesisch von Lea Hübner wurde durch Litprom e. V. mit Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert.

Bronsky, Alina

© Lilith Sandratski

Alina Bronskys Debütroman Scherbenpark wurde unter anderen für den aspekte-Literaturpreis nominiert und 2010 verfilmt. Ihr Roman Baba Dunjas letzte Liebe (beide Kiepenheuer & Witsch) war 2015 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

David, Olivier

© Jan Lops

Olivier David ist Journalist und Autor. In seinem Buch Keine Aufstiegsgeschichte . Warum Armut psychisch krank macht (Eden Books) erzählt er von seinem Aufwachsen in prekären Verhältnissen und den Auswirkungen von Armut auf die psychische Gesundheit.

Frei, Norbert

© Louisa Reichstetter

Norbert Frei ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena und mit einem Beitrag im Sammelband Ein Verbrechen ohne Namen. Anmerkungen zum neuen Streit über den Holocaust (C.H.Beck) vertreten. Er gehörte der 2005 von Joschka Fischer eingesetzten unabhängigen Historikerkommission an, die die Geschichte des Auswärtigen Amtes in der Zeit des Nationalsozialismus untersuchte.

Haaf, Meredith

© Tanja Kernweiss

Meredith Haaf ist Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung und gründete mit Barbara Streidl und Susanne Klingner das feministische Blog Mädchenmannschaft. Gemeinsam veröffentlichten sie 2008 Wir Alphamädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht (Hoffmann und Campe). 2018 erschien Streit! Eine Aufforderung (dtv).

Hacker, Katharina

© Andreas Labes

Katharina Hacker war 2005 Stadtschreiberin von Bergen und erhielt für Die Habenichtse 2006 den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen der Roman Skip und das Jugendbuch Alles, was passieren wird (alle S. Fischer).

Hoffmann, Christiane

© privat

Christiane Hoffmann war als Journalistin tätig, bevor sie das Amt der stellvertretenden Sprecherin sowie stellvertretenden Leiterin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung antrat. Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters (C.H.Beck) war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik.

Krastev, Ivan

© Nadezhda Chipeva

Ivan Krastev wurde 2020 mit dem Jean-Améry-Preis für europäische Essayistik ausgezeichnet. Zuletzt erschienen Das Licht, das erlosch. Eine Abrechnung (mit Stephen Holmes) sowie Ist heute schon morgen? Wie die Pandemie Europa verändert (beide Ullstein).

Krasznahorkai, László

© Nina Subin

László Krasznahorkai zählt mit Romanen wie Satanstango (Rowohlt) und Melancholie des Widerstands (Ammann) zu den innovativsten Schriftsteller:innen Europas und wurde vielfach ausgezeichnet. 2015 wurde ihm der International Man Booker Prize verliehen, 2021 der Österreichische Staatspreis für Europäische Literatur.

Leo, Per

© Alexa Geisthoevel

Per Leo ist Schriftsteller und Schatullenproduzent. Der von ihm zusammen mit Daniel-Pascal Zorn und Maximilian Steinbeis verfasste Leitfaden Mit Rechten reden wurde viel diskutiert. Sein Roman Flut und Boden war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zuletzt erschien Tränen ohne Trauer. Nach der Erinnerungskultur (alle Klett-Cotta).

Leopold

© Maximilian Borchardt

LEOPOLD ist Sänger, Songwriter und Aktivist. Nach zwei erfolgreichen EPs veröffentlichte er vor Kurzem sein Debütalbum Unattractive, das Themen wie Hate Speech, Mobbing und toxische Männlichkeit behandelt. Er hat sich mit Organisationen wie Enough is Enough! zusammengetan, um queere Menschen in Polen zu unterstützen, arbeitet regelmäßig in Projekten mit Geflüchteten und engagiert sich bei Fridays for Future.

Maljartschuk, Tanja

© Michael Schwarz

Tanja Maljartschuk, geboren in der Westukraine, emigrierte 2011 nach Wien. 2018 wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Sie schreibt regelmäßig für die Deutsche Welle (Ukraine) und Zeit Online. Zuletzt erschien der Roman Blauwal der Erinnerung (Kiepenheuer & Witsch).

Mau, Steffen

© Matthias Heyse/Humboldt-Universität zu Berlin

Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. 2021 wurde er mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien 2021 die Studie Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert (C.H.Beck), nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2022.

Metz, Christian

Christian Metz ist Literaturkritiker und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der RWTH Aachen. 2020 erhielt er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Ebenfalls 2020 erschien seine Studie Kitzel. Genealogie einer menschlichen Empfindung (S. Fischer).

Müllensiefen, Domenico

© Susanne Schleyer

Domenico Müllensiefen lernte bei der Deutschen Telekom. Während seines Studiums am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig arbeitete er als Bestatter. Aus unseren Feuern (Kanon) ist sein Debütroman und handelt von drei jungen Männern aus der Arbeiterklasse .

Nachtwey, Oliver

© Suhrkamp Verlag

Oliver Nachtwey ist Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel. 2016 erschien seine Studie Die Abstiegsgesellschaft. Über das Aufbegehren in der regressiven Moderne, 2021 hat er gemeinsam mit Nicole Mayer-Ahuja den Band Verkannte Leistungsträger:innen. Berichte aus der Klassengesellschaft (beide Suhrkamp) herausgegeben.

Neneh

© privat

Neneh studiert Musikwissenschaft im Master in Berlin. Seit 2020 ist sie Teil des BIPOC-Ensemble The String Archestra und veröffentlicht ab und an Artikel als freie Journalistin. Neneh spielt Klavier, Gitarre und Geige und schreibt Songs auf Deutsch und Englisch.

Nickel, Eckhart

© Fabian Zapatka

Eckhart Nickel gehörte 1999 zum popliterarischen Quintett Tristesse Royale (Ullstein) und debütierte 2000 mit dem Erzählband Was ich davon halte (Quadruga). Mit Christian Kracht leitete Nickel die Literaturzeitschrift Der Freund in Kathmandu. Sein Roman Hysteria (Piper) stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2018.

Oskamp, Katja

© Paula Winkler

Katja Oskamp ist Schriftstellerin und veröffentlichte 2019 den Roman Marzahn, mon amour. Geschichten einer Fußpflegerin (Hanser Berlin). 2021 war sie in dem von Maria Barankow und Christian Baron herausgegebenen Band Klasse und Kampf (Claassen) vertreten.

Paniagua, Esther

© Xavi Torres-Bacchetta

Esther Paniagua ist Journalistin mit Schwerpunkt Wissenschaft und Technologie. Sie schreibt unter anderem für El País und El Español. Forbes Spain zählte sie zu den „100 Kreativsten Köpfen in Spanien“. Für ihre journalistischen Arbeiten hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Sie lebt in Barcelona und Madrid.

Poladjan, Katerina

© Andreas Labes

Katerina Poladjan schreibt Prosa, Theatertexte und Essays. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Literaturfonds, des Berliner Senats und von der Kulturakademie Tarabya in Istanbul und wurde 2021 mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet. Zukunftsmusik (S. Fischer) war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022.

Raidt, Gerda

© privat

Gerda Raidt studierte freie Grafik und Illustration in Halle und Leipzig. Sie hat zahlreiche Kinderbücher illustriert und ist auch als Autorin tätig. Limonade im Kirschbaum (Gerstenberg) ist ihr erstes erzählendes Kinderbuch. Zuletzt erschien Das ist auch meine Welt! Wie können wir sie besser machen? (Beltz & Gelberg).

Shahalimi, Nahid

© Dr. Isa Foltin / Suhrkamp Verlag

Nahid Shahalimi ist Künstlerin, Filmemacherin und Aktivistin. Ihre Familie floh aus Afghanistan nach Kanada, heute lebt Shahalimi mit ihren Töchtern in München. Ihr preisgekrönter Dokumentarfilm We The Women of Afghanistan. A Silent Revolution erschien 2017.

Suffrin, Dana von

© Gerald von Foris

Dana von Suffrin ist Schriftstellerin, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU München. Sie promovierte mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. 2019 erschien ihr Debütroman Otto (Kiepenheuer & Witsch).

Varatharajah, Senthuran

© Holm Burgemann

Senthuran Varatharajah wurde für sein Debüt Vor der Zunahme der Zeichen (S. Fischer) unter anderem mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis und dem Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Rot (Hunger) ist sein zweiter Roman.

Winkler, Philipp

© Katrin-Ribbe

Philipp Winkler erhielt für seinen Debütroman Hool (Aufbau) den aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war zum Festival Neue Literatur in New York eingeladen. Der Roman wurde in mehrere Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

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