Bettina Baltschev
Bettina Baltschev, geboren 1973 in Ostberlin, ist Redakteurin beim MDR, Autorin und Geschäftsführerin des Sächsischen Literaturrats.
Bettina Baltschev, geboren 1973 in Ostberlin, ist Redakteurin beim MDR, Autorin und Geschäftsführerin des Sächsischen Literaturrats.
© Carolin Haentjes
Clemens Böckmann, geboren 1988 in Düsseldorf, arbeitet als Schriftsteller und Filmemacher und betreut seit 2018 den Nachlass des Dichters und Skispringers Alvaro Maderholz. 2024 veröffentlichte er den Debütroman Was du kriegen kannst. Im Sommer 2026 erscheint seine Recherche über Das richtige Leben des Alvaro Maderholz. Clemens Böckmann lebt in Leipzig.
Thomas Böhm, geboren 1968 in Oberhausen, war unter anderem Programmleiter des Literaturhauses Köln und des internationalen literaturfestivals berlin. Er ist Moderator der Sendung „Die Literaturagenten“ im rbb.
© Andreas Schmidt
Aaron Boks, geboren 1997 in Wernigerode, ist Autor, Slam Poet und Moderator. Zusammen mit Jonathan Schmitz bildet er die Spoken Word Band Das Zappelnde Tanzorchester. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne „Stimme meiner Generation“. 2023 erschien sein Buch Nackt in die DDR, in welchem er sich mit seinem Urgroßonkel Willi Sitte auseinandersetzt. 2025 veröffentlichte er das Buch Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt über die Suche nach den Spuren des Lampendesigns seiner Großeltern. Er lebt in Berlin.
© Greta Baumann
Hendrik Bolz, geboren 1988 in Leipzig, wurde als Teil des Rap-Duos Zugezogen Maskulin bekannt. Seine Jugend verbrachte er in Stralsund und zog nach dem Abitur nach Berlin. Sein Debütroman Nullerjahre. Jugend in blühenden Landschaften ist ein Bestseller. Hendrik Bolz ist Host des MDR-Podcasts „Springerstiefel“ und der Gesprächsreihe „Aus Ruinen“ am Berliner Ensemble.
Helmut Böttiger, geboren 1956 in Creglingen in Baden Württemberg, ist Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist. Er promovierte mit einer Arbeit über Fritz Rudolf Fries und die DDR-Literatur. Helmut Böttiger lebt in Berlin.
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim und arbeitet nun als freie Schriftstellerin und leitet Kurse und Workshops für Kreatives Schreiben. Ihr Romandebüt Milchzähne erschien 2019 und war unter anderem für den Mara-Cassens-Preis und den Rauriser Literaturpreis nominiert. 2022 folgte der Roman Die Kriegerin und zuletzt im Frühjahr 2026 Wer möchte nicht im Leben bleiben. Helene Bukowski lebt in Berlin und der Niederlausitz.
Isabella Caldart schreibt als freie Journalistin über Literatur, Popkultur und Medien, unter anderem für die taz und das Missy Magazine. Sie veröffentliche unter anderem die Bücher Nirvana. 100 Seiten sowie, zusammen mit Anette John, 101 literarische Orte in Frankfurt und Rhein-Main. Isabella Caldart lebt in Frankfurt am Main.
Carolin Callies, geboren 1980 in Mannheim, ist Lyrikerin und Literaturvermittlerin. Unter anderem kuratiert sie die Ladenburger Literaturtage und moderiert den Podcast „Kapriolen“ des Stuttgarter Literaturhauses.
© Michael Sharkey
Kiran Desai, geboren 1971 in Neu-Delhi, zog als Jugendliche mit ihrer Familie nach England, dann in die USA, wo sie bis heute lebt. Sie debütierte 1998 mit Der Guru im Guavenbaum und wurde 2006 für Erbin des verlorenen Landes mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Sie erhielt den Holtzbrinck Berlin Prize der American Academy in Berlin und war im Herbst 2013 Fellow der Akademie. Ihr neuer Roman Die Einsamkeit von Sonia und Sunny stand auf der Shortlist für den Booker Prize 2025 und wurde von der New York Times unter die zehn besten Bücher des Jahres gewählt.
Robin Detje, geboren 1964 in Lübeck, war viele Jahre Kritiker, unter anderem für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Er ist Teil der Berliner Künstlergruppe bösediva und arbeitet als Literaturübersetzer.
Gregor Dotzauer, geboren 1962 in Bayreuth, ist Redakteur für Sachbücher beim Berliner Tagesspiegel, Moderator von Literaturveranstaltungen und Autor zahlreicher Essays. Zuletzt erschien 2022 der Band Schläft ein Lied in allen Dingen. Über Musik, Moment und Erinnerung.
© Mellie Wang
Ulrike Draesner, geboren 1962 in München, ist Schriftstellerin. 1995 erschien ihr erstes Buch gedächtnisschleifen. Ihm folgten seither im Wechsel Romane, Erzählbände, Essays und Poesie. Ihr Roman Die Verwandelten war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zuletzt erschien 2025 penelopes sch( )iff. Nach verschiedenen internationalen Gastdozenturen und Poetikvorlesungen ist Ulrike Draesner seit April 2018 Professorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2021 erhielt sie den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds für ihr Gesamtwerk, 2024 den Literaturpreis der Konrad-Adenauer Stiftung. Ulrike Draesner lebt in München.
© Heike Bogenberger
Daniela Dröscher, geboren 1977 in München und aufgewachsen im Hunsrück, promovierte im Fach Medienwissenschaft und erhielt ein Diplom für Szenisches Schreiben an der Universität Graz. Sie schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke zu Themen wie Herkunft, Familie und Sprache. 2009 erschien ihr Debütroman Die Lichter des George Psalmanazar. Ihr autofiktionaler Roman Lügen über meine Mutter stand 2022 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen 2025 Junge Frau mit Katze und im Frühjahr 2026 der Essay Sprechen. Daniela Dröscher wurde unter anderem mit dem Anna-Seghers-Preis sowie dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet. Daniela Dröscher lebt in Berlin.
© Alien Schneider
Anke Engelmann, geboren 1966 in Weimar, hat nach ihren Erfahrungen in vielfältigen Jobs Sprachwissenschaft studiert und als Journalistin gearbeitet. Unter dem Namen Büro für angewandte Poesie verfasst sie eigene und lektoriert fremde Texte, hält Kurse für Kreatives Schreiben und unterrichtet Menschen mit Behinderung im Lesen und Schreiben. 2021 veröffentlichte sie den Erzählband Eiapopeia im Prenzelberg, im Frühjahr 2026 erschien der Schelmenroman Blender. Anke Engelmann lebt in ihrer Geburtsstadt Weimar.
© Nik Pitton
Anke Feuchtenberger, geboren 1963 in Ostberlin, ist Comiczeichnerin und Illustratorin. In ihrem Schaffen setzt sie sich mit unterschiedlichsten künstlerischen Medien auseinander wie Zeichnung, grafischer Erzählung, Druckgrafik, Skulptur und Installation. Der Trickfilm Somnambule mit dem Soundtrack von Felix Kubin wurde 2005 uraufgeführt. 2022 erschien bei Reprodukt die Gesamtausgabe des Langzeitprojektes Die Hure H mit der Autorin Katrin de Vries. Für ihr Lebenswerk erhielt sie den Max-und-Moritz-Preis des Internationalen Comicsalons Erlangen. Seit 1997 ist sie Professorin und unterrichtet Zeichnen und Graphische Erzählung. Anke Feuchtenberger lebt in Hamburg und Vorpommern.
Daniel Frisch, geboren in Karl-Marx-Stadt, hat in Greifswald und Aberdeen studiert und arbeitet als Lektor für deutsche Literatur im Steidl Verlag.
© Jonas Ludwig Walter
Paula Fürstenberg, geboren 1987 in Potsdam, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut sowie an der Humboldt-Universität. Sie ist Mitherausgeberin der Habitus-Bände bei Sukultur und hat 2022 die Veranstaltungsreihe „Let’s talk about class“ co-kuratiert. Außerdem ist sie Teil des Autor:innenkollektivs „Literatur für das, was passiert“. 2016 erschien ihr Romandebüt Familie der geflügelten Tiger, 2024 ihr zweiter Roman Weltalltage. Im Herbst erscheint Niewiedervereinigung. 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit. Für ihre Arbeit wurde Paula Fürstenberg mit zahlreichen Stipendien ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin.
© Gaby Gerster
Ines Geipel, geboren 1960 in Dresden, war Anfang der 1980er-Jahre Mitglied der DDR-Leichtathletik-Nationalmannschaft. Nach einem aufgedeckten Fluchtversuch 1984 wurde sie aus dem Sport entfernt. 1989 floh sie über Ungarn aus der DDR. Heute ist sie Professorin für Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Mitbegründerin des Archivs der unterdrückten Literatur in der DDR. Sie hat zahlreiche Bücher zur Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus und der Diktaturgeschichte des Ostens veröffentlicht, darunter Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass und Fabelland. Der Osten, der Westen, der Zorn und das Glück, das für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert wurde. Zuletzt erschien 2026 Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung.
© Susanne Schleyer, autorenarchiv.de
Annett Gröschner, geboren 1964 in Magdeburg, ist freie Schriftstellerin und schreibt als Journalistin unter anderem für den Freitag und die taz. Zu ihren ersten Romanen zählen Moskauer Eis und Walpurgistag. 2024 veröffentlichte sie gemeinsam mit Peggy Mädler und Wenke Seemann den Bestseller Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat. Für ihren jüngsten Roman Schwebende Lasten war sie 2025 für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2021 erhielt sie den Großen Kunstpreis Berlin (Fontanepreis) und den Klopstock-Preis des Landes Sachsen-Anhalt, 2024 und 2025 folgten das Stipendium des Deutschen Literaturfonds und das Mainzer Stadtschreiberstipendium. Annett Gröschner lebt in Berlin.
© Tineke de Lange, Suhrkamp Verlag
Durs Grünbein, geboren 1962 in Dresden, ist Dichter, Essayist und Übersetzer. Er debütierte 1988 mit dem Band Grauzone morgens und gilt heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker der Gegenwart. Seine zahlreichen Gedichtbände werden international wahrgenommen und gewürdigt. Für sein Werk erhielt er eine Vielzahl von Preisen, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Peter-Huchel-Preis und den Friedrich-Hölderlin-Preis. Zuletzt veröffentlichte er den Gedichtband Äquidistanz und den Roman Der Komet. Durs Grünbein lebt in Berlin und Rom.
Hadija Haruna-Oelker, geboren 1980, arbeitet als Redakteurin und Moderatorin für den Hessischen Rundfunk und als Kolumnistin für die Frankfurter Rundschau. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher, zuletzt veröffentlichte sie zusammen mit Max Czollek Alles auf Anfang. Auf der Suche nach einer neuen Erinnerungskultur.
Jonas Haug, geboren 1990 in Cottbus, ist Literaturwissenschaftler und Kulturmanager. Er forscht und arbeitet zur Darstellung und Konstruktion von Alltag in der Literatur der DDR. Gemeinsam mit Franziska Haug bildet er den Kern des Kollektivs DiasporaOst.
Franziska Haug, geboren 1989 in Cottbus, ist Literatur- und Geschichtswissenschaftlerin und forscht unter anderem zu queerer DDR-Literatur. Gemeinsam mit Jonas Haug ist sie Kern des Kollektivs DiasporaOst. 2025 veröffentlichte sie die Studie Arbeit als literarisches Verfahren der Produktion von Geschlecht. Queerer Materialismus bei Thomas Brasch, Gisela Elsner, Elfriede Jelinek, Ronald M. Schernikau und im Pop.
© Martin Mosch
Franziska Hauser, geboren 1975 in Ostberlin, hat zunächst als Fotografin und später auch als Autorin für diverse Magazine gearbeitet. 2015 ist ihr Debütroman Sommerdreieck erschienen, es folgte 2018 Die Gewitterschwimmerin, nominiert für den Deutschen Buchpreis. Nach ihren Romanen Die Glasschwestern und Keine von ihnen gab sie 2025 zusammen mit Maren Wurster die Anthologie Ost*West*frau* heraus. Ihr jüngster Roman Am Ende der Kleinigkeiten erschien Anfang 2026. Franziska Hauser lebt in Berlin.
© Suhrkamp Verlag
Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf in Oberschlesien, wuchs nach Kriegsende in Bad Düben bei Leipzig auf. Nach einem Studium der Philosophie und Logik, arbeitete er als Hausautor an der Volksbühne Berlin und veröffentlichte mehrere Stücke. 1982 erschien seine Novelle Der fremde Freund (in Westdeutschland unter dem Titel Drachenblut). Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Theaterstück Die wahre Geschichte des Ah Q. Sein jüngster Roman Das Narrenschiff stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Christoph Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Uwe-Johnson-Preis und dem Stefan-Heym-Preis. Christoph Hein lebt in Havelberg.
© Susanne Schleyer
Kerstin Hensel, geboren 1961 in Karl-Marx-Stadt, studierte nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester am Institut für Literatur Johannes R. Becher in Leipzig. Seither zählen zu ihren umfangreichen Veröffentlichungen Lyrik, Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Kinderbücher, darunter der Roman Im Spinnhaus sowie zuletzt 2024 Die Glückshaut. In ihrem neuen Erzählband Abendgruß, der im Frühjahr 2026 erschien, verfolgt sie Familienlebenswege zwischen Ost und West. Sie wurde unter anderem mit dem Anna-Seghers-Preis und dem Ida-Dehmel-Literaturpreis ausgezeichnet. Kerstin Hensel unterrichtet an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und ist Leiterin der Sektion Literatur der Akademie der Künste in Berlin, wo sie auch lebt.
© Natascha Zivadinovic
Jana Hensel, geboren 1976 in Borna, ist Autorin und Journalistin. 2002 veröffentliche sie das autobiografische Buch Zonenkinder, es folgten unter anderem Achtung Zone. Warum wir Ostdeutschen anders bleiben sollten, Wie alles anders bleibt. Geschichten aus Ostdeutschland sowie gemeinsam mit Wolfgang Engler Wer wir sind. Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein. Jüngst erschien im Frühjahr 2026 Es war einmal ein Land. Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet. Jana Hensel wurde 2019 vom Medium Magazin in der Rubrik Kultur zur „Journalistin des Jahres“ gewählt. Sie lebt in Berlin.
© Marcus Engler
Marlen Hobrack, geboren 1986 in Bautzen, schreibt als Journalistin unter anderem für den Freitag, die Zeit und die taz. Zu ihren Themen zählen Klassismus, Feminismus und Ostdeutschland. 2022 erschien ihr Sachbuch Klassenbeste. Was von der Arbeit meiner Mutter bleibt, im darauffolgenden Jahr ihr Debütroman Schrödingers Grrrl. Zuletzt erschienen 2024 der Essay Klassismus sowie Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt. Marlen Hobrack wurde mit dem Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik sowie dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig.
Jakob Hoffmann veranstaltet in Frankfurt am Main die Comic-Reihe „Stories+Strips“ sowie das jährlich stattfindende Kindercomicfestival „Yippie!“ und gibt das Kindercomicmagazin Polle mit heraus.
© Michael Bader
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle an der Salle Saale, arbeitet journalistisch und als freier Lektor und ist Herausgeber von Anthologien, zuletzt Wir dachten, wir könnten fliegen. Sein Roman Die Verlassenen erschien 2021 und macht die Verbrechen der Staatsicherheit als Familientrauma sichtbar. Maifliegenzeit handelt von einem Vater, dessen neugeborener Sohn im Krankenhaus für tot erklärt wurde und sich Jahrzehnte später doch meldet. Matthias Jügler wurde unter anderem 2022 mit dem Klopstock-Preis und 2024 mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet. Er lebt in Leipzig.
© Paula Winkler
Dmitrij Kapitelman, geboren 1986 in Kyjiw, kam Anfang der 1990er-Jahre als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München und hat Politikwissenschaft und Soziologie in Leipzig studiert. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein Debüt, der autobiografische Roman Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters, für den er den Klaus-Michael Kühne-Preis erhielt. 2021 folgte Eine Formalie in Kiew. Sein aktueller Roman Russische Spezialitäten wurde für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert. Dmitrij Kapitelman lebt in Berlin.
© F.A.Z., Frank Röth
Jürgen Kaube, geboren 1962 in Worms, ist Journalist und Publizist und seit 2015 Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2015 wurde er mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter Max Weber. Ein Leben zwischen den Epochen, Die Anfänge von allem und Die gespaltene Gesellschaft, zusammen mit André Kieserling. Für Hegels Welt erhielt er den Deutschen Sachbuchpreis 2021.
Sandra Kegel, geboren 1970 in Frankfurt am Main, ist Literaturkritikerin und leitet das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sie ist Mitglied mehrerer Literaturjurys und gehört zum Team der 3sat-Sendung „Buchzeit“.
© Gaby Gerster
Uwe Kolbe, geboren 1957 in Ostberlin, schreibt Lyrik und Prosa und arbeitet als Übersetzer. Anfang der 1980er Jahre erhielt er als Regimekritiker ein Publikationsverbot und siedelte 1988 nach Hamburg über. Mehrfach war er Poet in Residence in den USA, erstmals 2007. Im Frühjahr 2026 erscheint sein Gedichtband Das Alter der Elbe, der Spuren auf den Wasserwegen zwischen Ost und West folgt. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Stipendium der Villa Massimo, dem Preis der Literaturhäuser, dem Heinrich-Mann-Preis und dem Lyrikpreis Meran ausgezeichnet. Uwe Kolbe lebt in Dresden.
© Ekko von Schwichow
Ilko-Sascha Kowalczuk, geboren 1967 in Ostberlin, wuchs bei sozialistischen Eltern auf und wurde dann zum Regimegegner. Heute ist er Publizist und einer der bekanntesten Historiker für DDR-Geschichte. Zu seinen Veröffentlichungen zählen mehrere Sachbücher, darunter Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR, Freiheitsschock. Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute und Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten, gemeinsam mit Bodo Ramelow. Große Beachtung fand auch seine Biografie Walter Ulbricht. Der kommunistische Diktator (1945–1973). Ilko-Sascha Kowalczuk lebt in Berlin.
© Heike Steinweg
Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier, schreibt Lyrik, Prosa, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Ihr Roman Landgericht über die Rückkehr eines jüdischen Exilanten in das Nachkriegsdeutschland wurde 2012 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet und 2017 verfilmt. Zuletzt erschienen im vergangenen Jahr der Roman Sehr geehrte Frau Ministerin sowie der Essayband Vom Herzasthma des Exils. Ursula Krechel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2025 mit dem Georg-Büchner-Preis. Sie lebt in Berlin.
© Dagmar Morath
André Kubiczek, geboren 1969 in Potsdam, ist Sohn eines deutschen Vaters und einer laotischen Mutter. 2002 erschien sein Debütroman Junge Talente, es folgten unter anderem Die Guten und die Bösen sowie Skizze eines Sommers, der von einem Jugendsommer in der späten DDR erzählt und 2016 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand. Zuletzt erschien 2024 der autobiografische Roman Nostalgia, der ebenfalls für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Für sein Werk wurde André Kubiczek mit dem Candide-Preis ausgezeichnet. André Kubiczek lebt in Berlin.
© Maximilian Gödecke
Laura Laabs, geboren 1985 in Ostberlin, ist Regisseurin und Autorin. Sie realisierte unter anderem die große Hörspielproduktion zu Mädchen, Frau etc. nach dem Bestseller von Bernardine Evaristo. Ihr Spielfilmdebüt Rote Sterne überm Feld gewann den Kritiker-Preis beim Max Ophüls Festival und beim achtung berlin Filmfestival unter anderem den Preis für das beste Drehbuch. Adlergestell erschien 2025 und ist ihr Debütroman, der von einer Ostberliner Kindheit erzählt. Mit einem Auszug daraus war sie zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 eingeladen. Laura Laabs lebt in Bad Kleinen und Berlin.
© Annette Hauschild
Katja Lange-Müller, geboren 1951 in Ostberlin, machte eine Lehre als Schriftsetzerin, arbeitete dann als Hilfsschwester in der Psychiatrie und studierte später am Leipziger Literaturinstitut. 1984 verließ sie die DDR. 1986 veröffentlichte sie den Erzählband Wehleid, wie im Leben und erhielt im selben Jahr den Ingeborg-Bachmann-Preis. 1995 wurde sie mit dem Alfred-Döblin-Preis für Verfrühte Tierliebe ausgezeichnet, ihr Roman Böse Schafe stand 2007 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2016 hielt sie die Frankfurter Poetikvorlesungen. Zuletzt erschien 2024 der Roman Unser Ole. Katja Lange-Müller lebt in Berlin und in der Schweiz.
© Jürgen Bauer, Suhrkamp Verlag
Christian Lehnert, geboren 1969 in Dresden, ist Dichter und Theologe. Er leitet das Liturgiewissenschaftliche Institut an der Universität Leipzig. Seit seiner ersten Gedichtsammlung Der gefesselte Sänger 1997 hat er viele weitere veröffentlicht, zuletzt Windzüge 2024. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt 2018 den Deutschen Preis für Nature Writing und 2025 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg von der Höhe. Zuletzt erschien 2024 der Band Das Haus und das Lamm. Fliegende Blätter zur Apokalypse des Johannes. Christian Lehnert lebt im Osterzgebirge.
© Peter-Andreas Hassiepen
Jonas Lüscher, geboren 1976 in Zürich, war in der Filmindustrie und als Lehrer für Ethik und Philosophie tätig und arbeitet heute als Schriftsteller. Seine Novelle Frühling der Barbaren war 2013 für den Deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert und wurde fürs Theater adaptiert. Sein Roman Kraft gewann 2017 den Schweizer Buchpreis, sein 2025 erschienener Roman Verzauberte Vorbestimmung wurde mit dem Wilhelm-Raabe-Preis und dem Rheingau Literaturpreis ausgezeichnet und war für den Deutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert. Jonas Lüscher lebt in München.
© Wenke Seemann
Peggy Mädler, geboren 1976 in Dresden, arbeitet als freie Autorin und als Dramaturgin deutschlandweit mit verschiedenen Theatern, Regisseur:innen und Performancegruppen zusammen. Ihr erster Roman Legende vom Glück des Menschen erschien 2011. Für Wohin wir gehen erhielt sie 2019 den Fontane-Literaturpreis der Fontanestadt Neuruppin und des Landes Brandenburg. 2024 veröffentlichte sie gemeinsam mit Annett Gröschner und Wenke Seemann den Bestseller Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat. Zuletzt erschien im Frühjahr 2026 ihr Roman Selbstregulierung des Herzens. Sie lebt in Berlin.
© Benjamin Zibner, Suhrkamp Verlag
Steffen Mau, geboren 1968 in Rostock, ist Professor für Makrosoziologie am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. Mit den Folgen des Systemwechsels in Ostdeutschland setzte er sich vor allem in den Büchern Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft sowie Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt, ausgezeichnet mit dem Bayrischen Buchpreis 2024, auseinander. 2025 veröffentlichte er zusammen mit früheren Vorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen Ricarda Lange Der große Umbruch. Ein Gespräch über Krisen, Konflikte und Kompromisse.
© Gaby Gerster
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle an der Saale, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2006 erschien sein autobiografisch geprägter Debütroman Als wir träumten, der 2015 von Andreas Dresen verfilmt wurde. 2008 wurde Clemens Meyer mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für den Erzählungsband Die Nacht, die Lichter ausgezeichnet. 2015 hielt Clemens Meyer die Frankfurter Poetikvorlesungen. Sein Roman Im Stein wurde mit dem Bremer Literaturpreis geehrt und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2013. Sein jüngster Roman Die Projektoren wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2024 ausgezeichnet und stand ebenfalls auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Clemens Meyer lebt in Leipzig.
© Philipp Sipos
Domenico Müllensiefen, geboren 1987 in Magdeburg, machte zunächst eine Ausbildung zum Systemelektroniker und studierte ab 2011 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für seinen Debütroman Aus unseren Feuern wurde er unter anderem mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet. Es folgte der Roman Schnall dich an, es geht los. Anfang 2026 erscheint sein dritter Roman Manchmal muss man sich entscheiden. Domenico Müllensiefen lebt in Leipzig.
© Gáspár Stekovics
Péter Nádas, geboren 1942 in Budapest, ist Fotograf und Schriftsteller. Bis 1977 verhinderte die ungarische Zensur das Erscheinen seines ersten Romans Ende eines Familienromans. Buch der Erinnerung, sein bedeutendster Roman, erschien 1986 und erhielt zahlreiche internationale Literaturpreise. Zuletzt erschienen der große Roman Parallelgeschichten, seine Memoiren eines Erzählers Aufleuchtende Details und der Roman Schauergeschichten. Péter Nádas wurde unter anderem mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, dem Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung und dem Franz-Kafka-Literaturpreis ausgezeichnet. 2014 wurde ihm der Würth-Preis für Europäische Literatur verliehen. Péter Nádas lebt in Gombosszeg in Ungarn.
© Gudrun Senger
Peter Neumann, geboren 1987 in Neubrandenburg, promovierte in Philosophie und ist Redakteur im Feuilleton der Zeit. Er ist Autor mehrerer Sachbücher. Auf Jena 1800. Die Republik der freien Geister folgte Feuerland. Eine Reise ins lange Jahrhundert der Utopien 1883-2020. Zuletzt erschien der Essay Mentalitäten, in dem er den Mentalitätsunterschieden in Ost- und Westdeutschland nachgeht. Peter Neumann lebt in Berlin.
© Tatsiana Tribunalova
Tupoka Ogette, 1980 in Leipzig geboren, ist als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig, leitet Workshops und Fortbildungen und tritt als Speakerin auf. Ihr im März 2017 erschienenes Handbuch exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen ist ein Spiegel-Bestseller. Im Jahr 2019 wurde Ogette vom Magazin Edition F als eine der 25 einflussreichsten Frauen des Jahres ausgezeichnet. Zuletzt erschienen 2022 Und jetzt du. Rassismuskritisch leben und im Frühjahr 2026 das Memoir Trotzdem Zuhause. Tupoka Ogette lebt in Berlin.
© Jakob Weber
Dirk Oschmann, geboren 1967 in Gotha, ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Leipzig. Er ist Experte für die Literatur des 19. und 19. Jahrhunderts und war Gastprofessor an der University of California, der University of Kent, der University of Notre Dame und an der Brown University. Sein Buch Der Osten. Eine westdeutsche Erfindung stieß auf große Resonanz und stand wochenlang auf Platz 1 der Spiegel-Bestseller-Liste. Zuletzt erschien 2024 Friedrich Schiller. Eine kleine Werkschau. Dirk Oschmann lebt in Leipzig.
© Allan Larsen
Denis Pfabe, geboren 1986 in Bonn, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus. Sein Debütroman Der Tag endet mit dem Licht erschien 2018, Simonelli folgte 2021. Im Jahr 2024 erhielt er den Deutschlandfunk-Preis bei den 48. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Zuletzt erschien 2026 Die Möglichkeit einer Ordnung. Denis Pfabe lebt in seiner Geburtsstadt Bonn.
Andreas Platthaus, geboren 1966 in Aachen, ist Autor und Journalist und leitet das Ressort „Literatur und literarisches Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Wiebke Porombka, geboren 1977 in Bremen, ist Literaturredakteurin beim Deutschlandfunk und sitzt unter anderem in den Jurys des Bremer Literaturpreises und des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises.
© Nikolas Geyer
Manja Präkels, geboren 1974 in Zehdenick in Brandenburg, ist freie Schriftstellerin, Musikerin und Sängerin der Band Der singende Tresen. Nach mehreren Jahren als Lokalreporterin in Brandenburg studierte sie Philosophie und Soziologie. 2017 erschien ihr Debütroman Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß, für den sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet wurde. Es folgten die Essaysammlung Welt im Widerhall oder war das eine Plastiktüte und der Reportageband Extremwetterlagen. Manja Präkels lebt in Berlin.
© J. Jiricka
Iva Procházková, geboren 1953 in Olmütz, durfte in der ČSSR weder studieren noch publizieren. 1983 emigrierte sie nach Österreich, später nach Deutschland, wo sie sich einen Namen als Kinder- und Jugendbuchautorin machte. Zu ihren Büchern gehören Die Zeit der geheimen Wünsche, prämiert mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, Elias und die Oma aus dem Ei, Die Nackten und zuletzt 2026 Mentha. Ein märchenhaftes Abenteuer. Iva Procházková wurde vielfach ausgezeichnet und lebt seit 1995 wieder in Prag.
© Annette Hauschild
Anne Rabe, geboren 1986 in Wismar, studierte an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben. Heute arbeitet sie als Drehbuchautorin, schreibt politische Essays und hält Vorträge zur Vergangenheitsbewältigung in Ostdeutschland. 2023 erschien ihr Debütroman Die Möglichkeit von Glück, der ihr Nominierungen für den aspekte-Literaturpreis und den Deutschen Buchpreis einbrachte. Zuletzt erschien 2025 der Essay Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral. Anne Rabe lebt in Berlin.
© Harald Wenzel Orf
Lutz Rathenow, geboren 1952 in Jena, schreibt Lyrik und Prosa. Vom Germanistik- und Geschichtsstudium an der Universität Jena aus politischen Gründen exmatrikuliert, ging er nach Ostberlin und wurde 1980 nach der Veröffentlichung seiner Texte im Westen von der Staatssicherheit verhaftet. Bekannt wurde er 1987 mit dem zusammen mit dem Fotografen Harald Hauswald entstandenen Bildband Ost-Berlin. Die andere Seite einer Stadt. Zuletzt erschienen 2022 sein literarischer Lebenslauf Trotzig lächeln und das Weltall streicheln und im April 2026 der Gedichtband Zangengeburt. Gedichte aus einem anderen vergangenen Jahrtausend. Von 2011 bis 2021 war Lutz Rathenow Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Er lebt in Berlin.
Sabine Rennefanz, geboren 1974 in Beeskow, arbeitet als Journalistin und schreibt unter anderem für den Spiegel und den Tagesspiegel. Sie ist Autorin mehrerer Romane und Sachbücher. 2024 veröffentlichte sie den Roman Kosakenberg. Ihr Buch Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration erscheint im August 2026 in einer aktualisierten Neuausgabe.
© Alexandra Polina
Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Sachsen, ist Schriftsteller und Dramatiker. Er studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Kulturmanagement. Sein 2018 erschienener Debütroman Mit der Faust in die Welt schlagen war ein Bestseller und wurde 2025 von Constanze Klaue verfilmt. 2021 folgte der Roman Raumfahrer. Zuletzt erschien Anfang 2026 Sanditz. Lukas Rietzschels Romane und Theaterstücke wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Gellert-Preis, dem Sächsischen Literaturpreis und dem Literaturpreis Text & Sprache.
© Dorothea Tuch
Victor Schefé, geboren 1967 in Rostock, ist 1986 nach Westberlin ausgereist. Dort begann er als Schauspieler an Off-Theatern, bekam wenig später Hauptrollen am Schauspielhaus Wien und hat bis heute in über achtzig Film- und TV-Produktionen mitgespielt, darunter internationale Produktionen wie Steven Spielbergs Bridge of Spies und James Bond 007: Spectre von Sam Mendes. Sein Romandebüt Zwei, drei blaue Augen erschien im Herbst 2025 und erzählt die Geschichte einer Jugend in der DDR.
© Peter-Andreas Hassiepen
Sylvie Schenk, geboren 1944 im französischen Chambéry, lebt seit 1966 in Deutschland. Sie veröffentlichte Lyrik auf Französisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch. 2016 wurde las sie einen Auszug aus ihrem autofiktionalen Roman Schnell, dein Leben beim Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2023 stand sie mit ihrem Roman Maman auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Schenk lebt in Stolberg bei Aachen und La Roche-de-Rame, Hautes Alpes.
Jörg Schieke, geboren 1965 in Rostock, ist freier Schriftsteller und Redakteur beim MDR. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände und wurde mit dem Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ausgezeichnet.
Cécile Schortmann, geboren 1971 in Düsseldorf, ist Moderatorin des 3sat-Magazins Kulturzeit und moderiert Sondersendungen zu Kulturereignissen wie der Berlinale, documenta oder Buchmessen.
Christoph Schröder, geboren 1973, ist freier Autor und Kritiker, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, den Deutschlandfunk und den SWR. Er ist Dozent für Literaturkritik.
© Eddy Zimmermann, Rabauke Filmproduktion
Helga Schubert, geboren 1940 in Berlin, ist Psychologin und Schriftstellerin. 1975 erschien ihr Debüt, der Erzählband Lauter Leben. Neben Kinderbüchern, Theaterstücken und Hörspielen verfasste sie weitere Erzählbände. Anfang der 1990er Jahre machte sie sich vor allem durch ihr dokumentarisches Werk Judasfrauen einen Namen. Für die Geschichte Vom Aufstehen wurde ihr nach längerem Rückzug aus der literarischen Öffentlichkeit der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen. Helga Schubert lebt bei Schwerin.
© Gaby Gerster
Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, studierte klassische Philologie in Jena. Anschließend war er bis 1990 Dramaturg am Landestheater Altenburg, dann in einer Zeitungsredaktion tätig. Für sein erstes Buch 33 Augenblicke des Glücks wurde er 1995 mit dem Alfred-Döblin-Förderpreis, dem Ernst-Willner-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs sowie dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Es folgten unter anderem die Romane Simple Storys, Adam und Evelyn und Die rechtschaffenen Mörder sowie 2024 das Buch Zu Gast im Westen. Aufzeichnungen aus dem Ruhrgebiet. Sein nächster Roman Das Wasser im August erscheint im August. Ingo Schulze lebt in Berlin.
Anke Sevenich, geboren 1959 in Frankfurt am Main, ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie spielte bis heute in über einhundert Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter fünfzehn Tatorte.
Shirin Sojitrawalla, geboren 1968 in Freiburg, arbeitet als freie Literatur- und Theaterkritikerin unter anderem für die taz und den Deutschlandfunk. Für ihre Arbeit wurde sie 2025 mit dem Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet.
Tilman Spreckelsen, geboren 1967 in Kronberg, ist Autor und Redakteur im Literaturressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Simon Strauß, geboren 1988 in Westberlin, ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wo er vor allem über das Theater scheibt, und Autor mehrerer Romane, darunter Sieben Nächte, Römische Tage und Zu Zweit. 2025 erschien sein erstes Sachbuch mit dem Titel In der Nähe. Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht, dem die sechsteilige Reportageserie „Schaut auf diese Stadt“ über Penzlau vorausging. Simon Strauß lebt in Berlin und in der Uckermark.
© Paseka
Marek Torčík, geboren 1993, schreibt Lyrik und Prosa. Nach dem Studium der Englischen Literatur und Kultur an der Karls-Universität Prag veröffentlichte er 2016 seinen Lyrikband rhizomy. Sein Debütroman Was die Zeit nicht nimmt erscheint im Frühjahr 2026 und wird in 27 Sprachen übersetzt. Für sein Schreiben erhielt er unter anderem den Magnesia-Litera-Preis für Prosa und den Jiří-Orten-Preis. Marek Torčík lebt in Prag.
Judith von Sternburg, geboren 1967 in Wiesbaden, ist Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Rundschau.
Jan Wiele, geboren 1978 in Herford, ist Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit den Schwerpunkten Literatur und Popmusik.
© Franziska Rieder
Julia Wolf, geboren 1980 in Groß-Gerau, ist Übersetzerin und Schriftstellerin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem 3sat- und dem Robert-Gernhardt-Preis. Ihr Roman Walter Nowak bleibt liegen stand 2017 auf der Longlist für Deutschen Buchpreis, 2025 war sie für ihre Übersetzung von Samantha Harveys Umlaufbahnen für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. 2022 erschien Alte Mädchen und 2023 der Kollektivroman Wir kommen, den sie zusammen mit Elisabeth R. Hager und Verena Güntner konzipiert und herausgegeben hat. Zuletzt erschien im Frühjahr 2026 der Erzählband Du, hier. Julia Wolf lebt in Berlin.
Stephan Wolf-Schönburg, geboren 1963, ist Schauspieler und Sprecher und lebt in Frankfurt am Main.
© Melanie Grande
Feridun Zaimoglu, geboren 1964 in Bolu in der Türkei, kam 1965 mit seinen Eltern nach Deutschland und studierte Kunst und Humanmedizin. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker, Journalist und Maler und veröffentlichte unter anderem den Erzählband Zwölf Gramm Glück und die Romane Leyla, Liebesbrand und Bewältigung. Zuletzt erschien sein Roman Sohn ohne Vater, der für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert wurde. Für sein Schreiben wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Preis er Literaturhäuser, dem Berliner Literaturpreis und dem Walter Kempowski Preis für biografische Literatur des Landes Niedersachsen. Feridun Zaimoglu lebt in Kiel.
Miriam Zeh, geboren 1988 in Hamburg, ist Literaturredakteurin bei Deutschlandfunk Kultur.
Erica Zingher, geboren 1993 in der Republik Moldau, ist Journalistin, Kolumnistin bei der taz und Host des Zeit-Podcasts „Was jetzt?“.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen