© Gaby Gerster

Ines Geipel, geboren 1960 in Dresden, war Anfang der 1980er-Jahre Mitglied der DDR-Leichtathletik-Nationalmannschaft. Nach einem aufgedeckten Fluchtversuch 1984 wurde sie aus dem Sport entfernt. 1989 floh sie über Ungarn aus der DDR. Heute ist sie Professorin für Verskunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Mitbegründerin des Archivs der unterdrückten Literatur in der DDR. Sie hat zahlreiche Bücher zur Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus und der Diktaturgeschichte des Ostens veröffentlicht, darunter Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass und Fabelland. Der Osten, der Westen, der Zorn und das Glück, das für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 nominiert wurde. Zuletzt erschien 2026 Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung.

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